Blogartikel schreiben Anfänger

6 Gründe, wieso ich deinen Blogartikel nicht lesen

Achte auf meine Tipps, um deinen idealen Blogbeitrag zu schreiben

Klar, jeder Blogger möchte Ruhm und Reichweite, ich denke auch du. Doch es gibt Kriterien, die einfach wichtig sind für einen guten, durchdachten und interessanten Blogartikel.

Bedeutet im Klartext: Wenn du diese Punkte nicht einhältst, sind deine Leser schneller weg, als das du Piep sagen kannst.

Vielleicht kennst du das ja von dir selber, gemütlich sitzt du auf dem Sofa und scrollst durch die verschiedenen Blogs. Manche Blogartikel klickst du weiter, bei manchen Artikeln verweilst du kurz und dann gibt es die Blogger, die dich absolut faszinieren.

Aufgeregt liest du Wort für Wort und tauchst tiefer und tiefer in den Blogartikel ein. Das neue Wissen saugst du praktisch auf. Das nächste Mal, wenn du diesen Blogger besuchst, freust du dich wieder auf einen spannenden Blogartikel, dass er gut ist, weisst du bereits von dem alten Artikel.

Nun, woran liegt es nun, dass dich der eine Artikel so vom Hocker reisst und du den andere Artikel nach den ersten 2 Sätzen wieder verlässt?

Eines musst du vorweg wissen: Du musst gewisse Anreize schaffen, zum Beispiel interessante Bilder, die auffallen, eine lustige oder kontroverse Überschrift oder ein gut strukturierter Blogartikel. Die Aufmerksamkeitsspanne der meisten Leser ist relativ kurz, wirklich durchgelesen wird ein Artikel eher selten, er wird mehr gescannt. Doch verraten deine Überschriften und Zwischenüberschriften schon interessante Details, wird dein Blogleser auch den ganzen anderen Text lesen.

Wie bekomme ich jedoch mehr treue Leser?

Wie Blogleser gewinnen?

1. Poste regelmäßig Blogartikel

Damit ist nicht gemeint, dass du jeden zweiten Tag einen Artikel schreibst, nein eine gewisse Regelmässigkeit kann auch bedeuten, alle 2 Wochen einen Artikel zu schreiben, vielleicht auch einmal im Monat, wenn er inhaltlich gut strukturiert und qualitativ gut ist.

Als ich mit bloggen anfing, schrieb ich alle 2 Wochen einen neuen Blog Artikel, was völlig ausreichend war. Im Laufe der Zeit hab ich es aber oft nicht mehr als einmal im Monat geschafft, dafür war der Text aber ausführlich und qualitativ gut.

 

2. Gestalte deine Blogartikel so, dass es möglich ist, zu interagieren

Was bedeutet nun interagieren? In deinem Fall als Blogger bedeutet es, eine Möglichkeit zu schaffen, einen Blogartikel zu liken, zu kommentieren und zu teilen.

Für dich heisst das, durch die sogenannten Share Buttons, die du in deinen Blogartikel integrierst, kannst du deinen Blogartikel auf verschiedenen Netzwerken teilen lassen.

Achte mal darauf, schau dir die anderen Blogger oder Artikel an. Unter dem Text sind höchstwahrscheinlich verschiedene, kleine Felder, auf denen die Netzwerke stehen, also Pinterest, Facebook oder Youtube. Wenn du auf so einen Share Button drückst, wird dieser Blogbeitrag in den sozialen Netzwerken geteilt, was dir wiederum Reichweite bringt.

3. Erstelle oder suche dir Artikel-Bilder, die auffallen!

 

Bilder lockern die dichte Textstruktur auf. Deshalb sind Bilder quasi ein Muss. Wirken die Bilder dann auch noch unterstützend oder erklärend auf den Text, dann sind sie ideal!

Das heisst, wenn du einen Artikel über Brot schreibst, könntest du ein Bild eines Bäckers oder eines Brotes im Ofen abbilden. Gratis Bilder kannst du zum Beispiel in Canva herunterladen. Schon in der Gratisversion stehen dir Unmengen an guten Bildern zur Verfügung, die du für deinen Blogartikel nutzen kannst. Es gibt aber auch noch weitere Portale, die gratis Bilder anbieten, z.B. unsplash.com. Dort musst du allerdings darauf achten, unter welchen Lizenzen deine Wunschbilder stehen. Meist reicht es schon, den Fotografen zu erwähnen bzw. mit einem Link zur Website, zu verlinken. Bringe direkt den Namen und den Link unter dem Bild an. Den Namen kannst du auch in kleiner Schrift schreiben.

 

Blogartikel richtig schreiben beispiel

4. Strukturiere deinen Blogpost durch Zwischenüberschriften

 

Kennst du das? Du öffnest einen Artikel und vor dir siehst du eine reine Textwüste, einen Block an Buchstaben. Schreckt dich das eher ab oder würdest du weiterlesen? Die meisten würden gleich wieder verschwinden! Für das Auge ist ein Text ohne Abstand, Fettungen oder Farben schwer zu lesen. Überlege dir dein Thema ganz genau. Nun überlegst du dir, wie du den Text inhaltlich darstellen möchtest, welche Punkte wichtig sind. Nehmen wir beispielsweise das Thema Ernährung in der Schwangerschaft. Gliedere die Zwischenüberschriften so, dass sie Sinn ergeben.

Die Überschriften könnte so lauten:

  • Warum du als schwangere Frau unbedingt gesund essen solltest!
  • Welche Mineralstoffe und Vitamine sind ideal für eine Schwangerschaft?
  • Auf welche Lebensmittel solltest du in der Schwangerschaft, unbedingt verzichten.

So kann sich der Leser von Überschrift zu Überschrift hangeln.

 

5. Fordere deine Leser auf, aktiv zu werden

 

Der Leser ist erst einmal grundsätzlich faul. Die meisten Menschen scannen einfach Texte im Netz.

Vielleicht findet er den Blogartikel auch super gut, aber trotzdem denkt er nicht daran, den Artikel zu teilen oder zu kommentieren. Fordere deine Leser dazu auf! Diese einfache Regel war mir als Blogger lange nicht bewusst. Ich dachte, wenn es den Lesern gefällt, werden sie es bestimmt auch teilen oder auch kommentieren!

Deshalb komme auf den Punkt und sag deinem Leser direkt, was du von ihm möchtest! Beispielsweise: Hat dir mein Blogartikel gefallen? Dann teile mich doch in den sozialen Netzwerken. So würdest du mich wirklich unterstützen.

⇔Ein anderes Beispiel: Stell eine Frage am Ende des Textes?

Wie siehst du das? Hast du damit schon einmal Erfahrungen gemacht?

Und schon ist dein Leser mittendrin und wird gerne kommentieren. Natürlich sollte dein Blogartikel überzeugend sein, aber in der Regel, bei gutem Content und einem CTA Call to Action (Handlungsaufforderung) wird der Leser deiner Aufforderung, nachkommen.

 

6. Sei auch du aktiv, bei anderen Blogs!

Allzu oft wird genau dieser Punkt vergessen. Wir sind so in unserer Bubble, dass wir sowas vergessen. Nicht böswillig, aber unbedacht. Du liest vielleicht einen genialen Blogartikel, finde diesen Artikel auch gut, speicherst ihn ab, ABER: Einen Kommentar schreibst du nicht! Doch das Web 2.0 besteht nun mal aus sozialen Interaktionen und lebt davon. Wer einseitig fährt, büßt das in seiner Reichweite ein.

Deswegen heisst es: Fang auch du, am besten gleich damit an. Andere Blogs für ihre Arbeit zu würdigen, indem du kommentierst, likest oder den Artikel teilst, wird sich früher oder später auszahlen.

Wenn du auf Dauer erfolgreich sein willst und Reichweite aufbauen willst, kommst du um diese Regeln nicht herum. Na schon bereit alles umzusetzen, oder hast du noch zusätzlich Fragen? Dann schreib sie gerne in die Kommentare, ich werde sie, sobald möglich, beantworten!

Hat dir mein Beitrag gefallen? Dann teile ihn gerne auf deinen sozialen Netzwerken.

Bis bald deine

Kennst du schon:

Hast du Fragen, Anregungen oder Ideen? Dann schreibs mir in die Kommentare ;-)

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